Immer wieder diese Neider...oder was sonst?

Erst vor ca. 1,5 Jahren wurde von irgendwelchen Menschen verbreitet, dass mein Gustl selbst an Katarakt erkrankt wäre. Immer wieder lustig zu hören diese Geschichten, die man selbst nicht kennt. Ich kann Sie beruhigen - mein Gustl wurde 4x (zuletzt im Sommer 2017) auf erbliche Augenerkrankungen getestet und ist frei von ALLEN erblichen Augenerkrankungen. Trotzdem verbreitete sich das Gerücht gerade in Österreich sehr schnell. Wer es in die Welt gesetzt hat? Das weiß ich bis heute nicht und dies ist auch besser so für all jene Leute, die es entweder erfunden oder auch verbreitet haben ohne die Wahrheit zu kennen...

 

Das neueste Gerücht, das ich über einen meiner Hunde gehört habe ist, dass mein Casimir eine Erkrankung der Speiseröhre hätte - da muss ich schmunzeln. Wie bereits im Kapitel "Geschichte" geschrieben:  Casimir hat als Welpe einen kleinen Kunststoff-Gegenstand verschluckt, der operativ entfernt werden musste. Einige Wochen wussten wir nicht, ober Casimir überhaupt überleben oder wenn ja, ob er jemals normal fressen wird. Daher mussten wir dem Herren, der Casimir eigentlich bekommen sollte, absagen (ein verantwortungsbewusster Züchter gibt keinen Hund ab, der schon einmal operiert werden musste). Die Wunde ist, gegen aller Erwartungen, sehr gut verheilt und Casimir ist kerngesund.

 

Dass der Mann, der Casimir bekommen hätte sollen, traurig war, dass er ihn nicht bekommen hat, ist gut nachvollziehbar - zudem Casimir nun ja eben kerngesund ist. Dass jedoch Gerüchte um eine mögliche Erkrankung in die Welt gesetzt werden, nur dass Casimir (wie schon mein Gustl damals) schlecht gemacht wird und eventuell nicht zum Deckeinsatz kommen soll, ist schlichtweg eine Frechheit.

 

Sollte ich herausfinden, wer ständig Unwahrheiten verbreitet, vorsätzliche Rufschädigung betreibt und mir hier immer wieder übelst mitspielt, behalte ich mir vor, rechtliche Schritte einzuleiten.


Überlegungen, Retrospektive, Perspektive ...

 

Die Zeit vergeht und dieses Jahr bin ich bereits zehn Jahre Mitglied im Dackelklub. In diesen zehn Jahren habe ich viel gelernt - nicht nur über die Rasse "Dachshund", sondern hauptsächlich für's Leben. Viele Leute und Charaktere konnte ich in diesen Jahren kennen lernen, ja "kennen lernen".

 

In diesen zehn Jahren habe ich sechs Hunde auf Spurlautprüfungen, fünf Hunde auf Anlagenprüfungen, vier Hunde auf Hauptprüfungen geführt, zahlreiche  höchstwertige Prüfungen im Ausland geführt. Die Zahl der Dachshunde, die bei mir in Ausbildung waren, übersteigt die Zahl 20 deutlich - all diese Hunde haben Prüfungen im Klub abgelegt und viel Geld eingebracht - nein nicht mir - sondern den Ausrichtern der Prüfungen, die die Gebühren kassieren.

 

In diesen zehn Jahren bin ich irgendwie auf die Idee gekommen züchten zu wollen - eine meiner besten Ideen? Ja und nein.

Lassen Sie mich das erklären:

 

Ja, weil die Rasse einfach einzigartig ist - die Anatomie, der Charakter, die Eigenschaften.

Ja, weil ich einen Anteil zum Erhalt dieser Rasse beitragen wollte.

Ja, weil ich jung und motiviert war.

Ja, weil ich mir in kürzester Zeit sehr viel Wissen angeeignet hatte.

Ja, weil ich die dafür notwendigen Ressourcen hatte.

Ja, weil meine Hunde alle Voraussetzungen erfüllten (und das sind nicht nur die Mindestanforderungen des Klubs).

Nein, weil ich interessiert war und zu schnell zu viel wusste.

Nein, weil man als junger Mensch nicht ernst genommen wird ("jugendlicher Leichtsinn"?)

Nein, weil der Umgang unter Züchtern teilweise katastrophal ist.

Nein, weil viele Teilnehmer der Dackelwelt absolut kein Benehmen haben (Gespräch mit Mitgliedern "Gequatsche")

Nein, weil an einem nur Fehler gesucht werden ("Das ist Dein Fehler")

Nein, weil es kein "ehrliches Miteinander" gibt.

Nein, weil sich eine Organisation nicht weiterentwickeln will - nur soweit, als dass sie bestehen bleiben kann.

Nein, weil viele persönliche Befindlichkeiten zum Tragen kommen und die notwendige Professionalität schlichtweg fehlt.

Nein, weil ich einfach Erfolg habe - und das will man nicht akzeptieren.

 

Eigentlich ganz schön viele Argumente, die dagegen sprechen - aber lehnen wir uns zurück und blicken in die Zukunft. Wer weiß, was die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre bringen werden...

 

ICH bin jung, ICH habe Zeit.

 


Des Weiteren ...

 

 Als Intrige, auch Ränke oder Kabale (vgl. Kabale und Liebe), wird eine Strategie bezeichnet, welche von einer Person oder einer Personengruppe geplant wird, um anderen zu schaden oder diese gegeneinander aufzuwiegeln. Die Intrige wird hinter dem Rücken der Betroffenen erdacht und dient der Erreichung eines (persönlichen) Zwecks, wie etwa der emotionalen Befriedigung oder dem Erlangen eines Vorteils.

 

Der Begriff leitet sich vom lateinischen Verb intricare ab, was sich mit in etwas verwickeln, verwirren oder in Verlegenheit bringen übersetzen lässt. Folglich verweist bereits die Übersetzung des Begriffs darauf, worum es grundsätzlich geht: nämlich darum, dass irgendwer in eine Sache verwickelt wird, wobei es sich im Drama zumeist um den Helden des Werkes handelt, der in der Tragödie kläglich scheitert, wohingegen sich ebendiese Verwicklung in der Komödie auflöst und dabei den Intriganten bloßstellt.  (Quelle: wortwuchs.net)

 

Abwarten und Tee trinken ...

"Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen." (Galater 6:9)

 


Das Bau-Naturleistungszeichen

Es gibt in Österreich sowie in Deutschland die Möglichkeit ein Leistungszeichen zu erwerben, das die jagdliche Eignung unter der Erde eines Hundes dokumentieren soll. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dieses Leistungszeichen (im DTK) zu erwerben. Entweder man hat die Möglichkeit einmalig mit Richterbegleitung jagen zu gehen und das Leistungszeichen bei gegebenem Jagderfolg direkt zu erhalten oder man geht mit dem Hund wirklich kontinuierlich Bau jagen. Wie es bei der Baujagd üblich ist, sind immer 3 bis 4 Schützen/Gräber mit dabei, welche den Jagderfolg bestätigen können oder eben nicht. Der Erwerb des DTK-Leistungszeichens BhN scheint dadurch auch erheblich wertvoller, wenn der Hund im kontinuierlichen Jagdeinsatz steht und nicht nur einmal zur Baujagd eingesetzt wird, um das Leistungszeichen zu bekommen.


Wesensüberprüfung "Ausstellung"

Eine große internationale Hundeausstellung ist für wesensfeste Hunde überhaupt kein Problem - anstrengend ist sie auf jeden Fall für Hund und Herrl/Frauerl. Nachdem ich in diesem Jahr auf sehr vielen Ausstellungen unterwegs war, konnte ich viel sehen. Erst auf der letzten Ausstellung ist mir wieder aufgefallen wie "unsozial" manche Hunde sind. Dass ein Hund seinen Platz verteidigt und da schon mal knurren oder bellen kann, ist doch ganz klar. Aber was ich dort gesehen habe, machte mich etwas traurig. Manche Hunde zeigten aggressives Verhalten, wollten nach anderen Hunden schnappen oder bellten sogar während der Präsentation im Ring und zeigten sich sehr nervös. So ein Verhalten ist eigentlich überhaupt nicht rassetypisch und schadet leider auch dem Image des Dackels als sozial umgänglicher und freundlicher Zeitgenosse. Gott sei Dank sah man aber auch das Gegenteil - Hunde die einen freundlich begrüßten und schwanzwedelnd im Ring ihre Runden drehten.


Meine Motivation als Züchterin...

Das Motiv, warum ich mich entschieden habe Rauhhaar Dachshunde zu züchten ist einfach. Seit Beginn meines Lebens begleitet mich diese Rasse. Ich bin fasziniert von dem Charakter dieser kleinen pfiffigen Hunde. Seit Kindesalter bin im mit meinem Vater jagdlich mit Dackel im Wald unterwegs. Ich lernte den Dackel auch als Jagdhund richtig zu schätzen - bis heute. Durch die Leidenschaft zur Rasse entschied ich mich einfach alles über sie herauszufinden, was ich unbedingt wissen muss. Mit der ersten Verpaarung Otti x Gustl war dann der Grundstein für meine Zucht gelegt. Das Ergebnis: Baronesse vom Mondscheinkreuz.  Aber nicht nur meine Nachwuchshündin, sondern auch ihre Geschwister aus dem "A" und "B" Wurf zeichnen sich durch die typischen Merkmale dieser Rasse und super Ergebnisse in der Leistung aus.

 

Die Nachzucht aus meiner Zuchtstätte ist mir das Allerwichtigste. Erst durch die Nachzucht kann man erkennen, ob man am richtigen Weg ist, ob man seine eigenen Zuchtziele erreichen kann oder ob man einen anderen Weg einschlagen muss. Aus diesem Grund werden Sie auf dieser Website auch sehr viel über die Nachzuchterfolge lesen. 

 

Allen Welpenkäufern muss für die Bereitschaft mit ihren Dackeln zu arbeiten und diese auf Ausstellungen zu präsentieren gedankt werden - das ist nicht selbstverständlich, für mich jedoch oberste Prämisse.


Einfach zum Nachdenken und sich fragen: "Kann es mich auch treffen - als Täter sowie als Opfer"?

Es wurde von Wissenschaftlern herausgefunden, dass der Mensch die wohl schlimmste Kreatur ist, die auf unserem Planeten ihr Unwesen treibt - viele negative Eigenschaften machen diese Kreatur aus. Was jedoch sehr positiv daran ist, zeigt sich erst einige Zeit später. Immer im Glauben völlig selbstlos gehandelt zu haben, verfällt man in die Rolle des Schuldigen - des Sündenbocks - des Fehlverhaltens; ja, man wird doch tatsächlich diskriminiert und gemobbt - es wird wahrlich Psychoterror betrieben. Jede Kreatur, die in der Lage ist solch Grausamkeiten zu vertreten, auszuüben und zu propagieren, belegt deutlich die Erkenntnis der Wissenschaftler, dass der Mensch ein Ekel, ein Scheusal, eine Kreatur ist.

 

Diskriminierung (Amnesty International):

"Diskriminierung ist eine grobe Verletzung der Menschenrechte (Meinungsfreiheit, Privatsphäre...). Diskriminierte Menschen werden aufgrund individueller oder gruppenspezifischer Merkmale systematisch an der Ausübung ihrer Menschenrechte gehindert."

Mobbing:

Für Mobbing gibt es keine unumstrittene Definition. Unterschiedliche Autoren, Lobbyisten, Organisationen, Juristen und Wissenschaftler sind sich jedoch weitestgehend einig, dass für Mobbing folgendes gilt:

 

  • Mobbing ist ein immer wieder auftretendes Verhaltensmuster, keine Einzeltat. Mobbing wird (zumindest vom Opfer) als negativ empfunden.
  • Mobbing hat viele Formen Mobbing ist (oftmals) charakterisiert durch ungleiche Machtverhältnisse, sei es durch offizielle Hierarchieunterschiede oder Machtunterschiede inoffizieller Art, wie Beliebtheit, Ansehen und Respekt.
  • Die hierdurch überlegene Person wird meist als Mobber oder Täter bezeichnet, die unterlegene Person als Gemobbter oder Opfer.
  • Es gibt (mindestens) ein Opfer und (mindestens) einen Täter.
  • Oftmals wehrt sich der Gemobbte zu Beginn - insbesondere bei verbalen Mobbing-Attacken - und für Außenstehende ist deswegen nicht gleich klar, wer über- und wer unterlegen ist. Im Mobbingverlauf wird aber (mindestens) eine Person zunehmend als Opfer erkennbar.
  • Mobbing existiert als Gruppenphänomen latent in allen Gruppen - am Arbeitsplatz, in Vereinen, in der Schule, ...

 

Die wohl griffigste Definition von Mobbing stammt von Heinz Leymann aus dem Jahr 1993: „Negative kommunikative Handlungen (von einer Person oder mehreren Personen) die gegen eine Person (oder mehrere Personen) gerichtet sind und die sehr oft und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer bestimmen.“


Gedanken über die Zucht

Ich habe mir immer schon zum Ziel gesetzt eigene Rauhhaardackel zu züchten - aus den mir zur Verfügung stehenden Ressourcen das Beste zu machen. Nun habe ich dies auch gemacht und meine zwei Dackel Otti und Gustl verpaart. Das Ergebnis ist mein A-Wurf und B-Wurf.

 

Der A-Wurf ist mittlerweile 15 Monate alt, und es konnte so einiges erreicht werden: 4xSchf., 3xSp/J, ApoE/, APuE/J, WA/J, WA-H/J, PoE...und alle werden weiter geführt. Auch im "Ausstellungssektor" konnten meine A's bereits gute Figur machen. So konnten 4 aus dem Wurf insgesamt 1xV, 3xSG, 4xV1 CAJC (3xBOB/J), 4xV2/J, 1xV2 R.CAC erreichen. Mein B-Wurf - gerade 8 Monate alt - entwickelt sich bisher auch tadellos und alle Besitzer haben sich einiges vorgenommen.

 

DOCH...ich hätte es mir auch einfach machen können....

Es ist natürlich immer einfacher sich eine Hündin aus bewährter Zucht zu holen, die auf Formkorrektheit durchgezüchtet ist...so glänzt man natürlich bei den Ausstellungen. Erfolge stellen sich wahrscheinlich rascher ein und die Basis ist damit sicher einfacher und vielleicht auch schneller gelegt. Ist es aber nicht viel schöner mit der eigenen Nachzucht (und damit meine ich nicht nur einen Hund) Erfolge feiern zu können? Mit der eigenen Nachzucht Prüfungen zu bestehen? Mit dem selbst gezogenen Hund den ersten Championtitel zu erreichen? Mit dem eigen gezüchteten Hund weiter zu züchten? Der Erfolg zeigt sich, wenn man es geschafft hat, selbst eine Linie aufzubauen und "ohne fremde Hilfe" auszukommen - das heißt aber nicht, dass man von anderen nichts lernen kann bzw. sich mit anderen nicht austauschen soll - ganz im Gegenteil. Ich arbeite gerade daran eine für mich passende Linie aufzubauen und die wesentlichen Charaktereigenschaften des Dackels zu erhalten und zu fördern.


Zuchtgeschehen...

Immer wieder hört man von verschiedensten Leuten Dinge, die nicht einen selbst sondern genau diese Menschen zum Denken anregen sollten. Hört man beispielsweise davon, dass dieser und jener Rüde diese und jene Krankheiten vererbe, so sollten sich diese Menschen einmal mit Linien, dem Zuchtbuch und Erbgängen auseinander setzen. Es ist unbestritten, dass beinahe (und damit meine ich fast alle) Rüden schon mal vielleicht einen Hoden-, Zahn- oder vielleicht Rutenfehler vererbt hat. Na und? Dass ein Welpe erst entsteht, gehören jedoch bekanntlich immer zwei Hunde dazu, nämlich Rüde UND Hündin. Wahrscheinlich aus Neid wird diese Vererbungskraft dann doch eher dem Rüden zugeschoben... Fehler sind in den Linien enthalten und man wird sie auch nie ganz aus der Zucht bekommen. ABER auf das Wesen, das oft ängstlich und agressiv ist, welches teilweise schön weitervererbt wird (genauso wie ein helles gelbliches Auge), wird dann doch nicht so ein großer Wert gelegt. Mir persönlich ist ein einhodiger Rüde mit bestem Wesen und bester Jagdleidenschaft 1000x lieber als eine völlig verängstigte alltagsuntaugliche Hündin, die aber vielleicht Schönheitschampion ist und die Zuchtbedingungen erfüllt. Das sind jedoch vielleicht einfach persönliche Empfindungen...


Kynologie kann manchmal sehr, sehr amüsant sein...

Auch wenn manche meinen, man bekomme es nicht mit, aber es ist wirklich amüsant zu lesen, wie sich Leute, die einen überhaupt nicht kennen, über deren Tätigkeiten echauffieren. Ja, ja das könnte eventuell dakon kommen, wenn man wenig Ahnung hat bzw. der Neid stark ausgeprägt ist - den wahren Grund weiß man natürlich nicht. Dass ein Hund mit vier Monaten apportieren bzw. Fährten arbeiten kann, ist doch längst bewiesen - natürlich bei richtiger Arbeit mit dem jungen Hund - dazu gehört ein gewisses Maß an Kompetenz und Wissen des Hundeführers bezüglich der Hundeausbildung. Dass ein ausgebildeter Hundetrainer, der bereits jahrelang Schäferhunde ausbildet und zu höchstwertigsten Prüfungen führt, hier klar im Vorteil ist, liegt auf der Hand. Es belustigt einen doch tatsächlich, vermeintliche Experten lästern zu hören/lesen.

 Papier ist geduldig - wir sind es auch!



Shows sind nun einmal "Shows"

Auf den Ausstellungen kann man viele, viele schöne Hunde bewundern - aber nicht nur. Man sieht auch Hunde, die dem FCI Standard No. 148 eigentlich überhaupt nicht mehr oder in nur sehr geringem Maße entsprechen und muss mit etwas Stirn runzeln fest stellen, dass es diese Hunde sind, die auf dem Treppchen ganz oben stehen. Unsere "Dachshunde" sind für die Jagd gezüchtet und müssen aus diesem Grund dem Standard entsprechen, damit sie die Aufgaben als Jagdhund vor allem unter der Erde erfüllen können - denn dafür sind sie da!

 

Recht lustig und auch ein wenig unverständlich sind manchesmal die Berichte, die man bei einer Ausstellung bekommt. Oft bekommt man die beste Beschreibung und als Endnote dann doch "nur" ein SG - oft erkennt man seinen Hund anhand der Beschreibung nicht wieder und bekommt ein tolles V. Am einfachsten kann man sich daran orientieren welche Eigenschaftswörter benutzt werden, also "gut gewinkelt", "sehr gut gewinkelt", "bestens gewinkelt"... "Gut gewinkelt" ist oft keinesfalls gut. Denn diese Eigenschaftswörter spiegeln auch den Formwert wieder, also "Gut", "Sehr Gut", "Vorzüglich".... Viele verstehen dies falsch und denken sich eine tolle Beschreibung zu haben und dann doch "nur" ein SG...

  


Dackel, Teckel, Dachshund...

Viele, viele Ausstellungen und Prüfungen werden jedes Jahr von vielen Dachshunden besucht. Dabei kann man erst erkennen, wie unterschiedlich die Typen innerhalb einer Rasse eigentlich sind. Sei es die Arbeitsweise, der Typ eines Hundes oder das verschiedenste "Rauhhaar" bei den Rauhhaar Dachshunden eben. Von ganz knapper, harscher Behaarung mit einem Hauch von Bart bis hin zu üppig behaarten naturbelassenen - von schön getrimmten und hervorragend dem Standard entsprechenden Hunden bis hin zu weich behaarten, stark getrimmten Rauhhaar Dachshunden. Neulich wurde "der Verbrecher" gesichtet - der Dandie Dinmont Terrier. Ein rotzfrecher, pfiffiger kleiner Hund mit ebenso großer Persönlichkeit. Von ihm haben Dachshunde heute das weiche Haar - überhaupt am Kopf - sehr gerne geerbt. Lassen sich die Dachshunderassen ja nur ihres Haares wegen unterscheiden, so sollte auf die Qualität dieses besonderer Wert gelegt werden.

 

Quelle: www.showdog.com
Quelle: www.showdog.com

 

Recht interessant und immer wieder aktuell...

 

13 Sünden der modernen Hundezucht:

 

  1. Sünde: Kleine Hunde zu klein und grosse Hunde zu gross zu züchten
  2. Sünde: Hunde mit extremen Körpermassen und Körperformen zu züchten, wie z.B. zu kurze Nasen, zu kurze Beine, zu lange Ohren, Hautfalte oder Pigmentstörungen
  3. Sünde:  Hunde miteinander zu verpaaren, die eng miteinander verwandt sind
  4. Sünde:  Hunde miteinander zu verpaaren, bei denen gleiche genetische Belastungen bekannt oder zu vermuten sind
  5. Sünde:  Viele Hündinnen an ein und denselben Championrüden zu verpaaren
  6. Sünde:  In erster Linie auf den eigenen Hund zu schauen und die Population dahinter zu ignorieren
  7. Sünde:  Mehr auf Ausstellungserfolge zu achten als auf Gesundheit
  8. Sünde:  Gesundheitsprobleme, die in der Rasse auftreten, zu ignorieren oder zu unterschätzen
  9. Sünde:   Gesundheitsprobleme, die in der eigenen Linie auftreten, zu verschweigen
  10. Sünde: Eigene Hunde durch die rosarote Brille zu betrachten, Hunde anderer Züchter hingegen überkritisch zu beurteilen
  11. Sünde: Vorübergehende Modeströmungen in der Interpretation des Rassestandards zu folgen, statt auf langfristige und funktionell orientierte Zuchtziele zu setzen
  12. Sünde: Zu vergessen, dass der Hund von einem Beutejäger abstammt und daher zumindest grundsätzlich in der Lage sein sollte, Beute zu jagen und zu fangen
  13. Sünde: Zu vergessen, dass Hunde Schmerz und Unbehagen empfinden, so wie wir Menschen auch, dass sie aber nicht immer in der Lage sind, diese Empfindungen entsprechend zu kommunizieren.

 

Quelle/Source: Prof. Dr. Med. vet. Irene Sommerfeld-Stur, Institut für Tierzucht und Genetik, Vet. Med. Universität Wien, Austria

 


 

In der Ruhe liegt die Kraft...

 

Jeder kennt das: Man hat einen Plan, ein genaues Ziel vor Augen und versucht mit bestem Wissen und Gewissen dieses Ziel zu erreichen. Man beginnt langsam und nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass es Steine im Weg gibt, die unüberwindbar scheinen. Was soll man nun bloß machen? Nur die Ruhe bewahren, überlegen und weitermachen. Man kann nicht davon ausgehen, dass man immer Erfolg hat, egal ob auf Prüfungen, Ausstellungen oder bei der Zucht. Ganz im Gegenteil...erst durch Rückschläge wird man wirklich stark. Man muss beginnen neu oder gar umzudenken. Es gibt viele Möglichkeiten - man muss nur die Augen offen halten. Auf einer privaten Züchterseite habe ich einen wirklich treffenden Text zum Thema gefunden. Lassen Sie sich inspirieren. (WEITERLESEN)

 

Transparenz - aber wenn, dann JEDER

Wieder haben es Personen geschafft einen Punkt an meinem Hund zu finden um ihn schlecht machen zu können - doch die Hintergründe hinterfragen sie nicht. Man muss ehrlich sein - doch die Ehrlichkeit darf nicht auf Einseitigkeit beruhen. Einigen bekannten, ja herausragenden Hunden, die sich zu 99 % bestens vererbt haben, wurde nachgesagt eine Augenkrankheit vererbt zu haben. Dass viele, viele Hunde Trägertiere sind, jedoch Glück haben, dass sie unbewusst mit freien Tieren verpaart werden, ist die eine Seite. Es kann jedoch auch anders ausgehen und zwei Trägertiere werden unbewusst miteinander verpaart - es kann dann schon zu einer Erkrankung führen. Man muss dann aber so ehrlich sein sich die Linie genau anzusehen und versuchen nachzuvollziehen woher die Krankheit kommen könnte. Eine Expertin auf diesem Gebiet überprüfte die Ahnentafeln meiner Hunde ganz genau - die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Augenerkrankung vererben könnten, ist äußerst gering, da die wichtigen Generation frei von Trägerhunden oder erkrankten Hunden sind. Mein Rüde hat bisher ungefähr 300 Nachkommen in ganz Europa - noch nie wurde eine erbliche Augenerkrankung festgestellt. Alleine aus meinen beiden Würfen wurden 6 der 10 gefallenen Welpen untersucht - alle sind frei. In den Niederlanden ist ein interessanter Fall aufgetreten: Ein 11 Monate alter Rüde wurde untersucht und hat, laut dem dortigen Tierarzt eine Art des Katarakts. Der Rüde lebt im Zwinger, immer draußen, immer mit anderen Hunden und auch Katzen. Ich ließ die Ahnentafel mütterlicherseits und väterlicherseits erneut prüfen: Es ist praktisch unmöglich, dass dieser Hund eine ererbte Augenerkrankung hat - vielmehr wird auf einen Katarakt in Folge einer Verletzung hingewiesen, was weit häufiger vorkommt als ein erblicher Katarakt. Die Besitzerin des jungen Rüden weigert sich jedoch vehement einen anderen Augentierarzt-Spezialisten aufzusuchen um eine Gegendiagnose stellen zu lassen. Stattdessen postet sie ihre einseitige Information in den sozialen Netzwerken. Das Kuriose daran: Erwähnt wird in diesem Zusammenhang ausschließlich der Name des Vaterrüden. Die Züchterin des jungen Rüden selbst wurde von der Besitzerin ja nicht einmal informiert....

 

Abschließend kann ich Ihnen mitteilen, dass mein Rüde bereits vier gesunde Augentests hat und auch weiterhin untersucht wird. Es ist aus allen anderen untersuchten Kindern und Enkelkindern (dzt. ca. 400 Hunde) aus verschiedensten Verpaarungen kein kranker Hund hervorgegangen.


 

Warum ein Deckakt nicht im "Vorbeigehen" erledigt werden kann...

 

Es ist schon interessant, wenn man so hört wie sich Leute einen Deckakt vorstellen. Dass ein solcher nicht länger als 1 Stunde dauern darf klingt schon fast selbstverständlich. Trotz vieler Anzeichen der Hündin entscheidet meist aber immer noch der Rüde, wann der genaue Zeitpunkt für eine erfolgreiche Belegung gekommen ist - und dies wollen viele nicht wahr haben. Erst kürzlich habe ich einen interessanten Bericht gefunden, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. (WEITERLESEN). Des Weiteren findet man auf den Seiten des VDH's einen interessanten Text. (WEITERLESEN).

 


 

Auswahl eines Rüden für meine Hündin...

 

Neulich habe ich eine Internetseite eines privaten Züchters durchgestöbert und dabei einen sehr interessanten Bericht gefunden, der davon handelt wie man sich einen geeigneten Deckpartner für seine Hündin aussuchen sollte. Leider bemerke ich immer wieder, dass manche Züchter einfach den nächstbesten Rüden nehmen zu dem die Strecke des Fahrens am kürzesten ist - egal wie er aussieht, welche Ahnen er hat, ob er zuchtrelevante Prüfungen abgelegt hat oder ob er überhaupt  zur Hündin passt. (WEITERLESEN)

 

 

Zuchtauszeichnungen

* für Jagdgebrauch (Bronze) und

Ausstellungen (Silber)*