Überlegungen, Retrospektive, Perspektive ...

 

Die Zeit vergeht und dieses Jahr bin ich bereits zehn Jahre Mitglied im Dackelklub. In diesen zehn Jahren habe ich viel gelernt - nicht nur über die Rasse "Dachshund", sondern hauptsächlich für's Leben. Viele Leute und Charaktere konnte ich in diesen Jahren kennen lernen, ja "kennen lernen".

 

In diesen zehn Jahren habe ich sechs Hunde auf Spurlautprüfungen, fünf Hunde auf Anlagenprüfungen, vier Hunde auf Hauptprüfungen geführt, zahlreiche  höchstwertige Prüfungen im Ausland geführt. Die Zahl der Dachshunde, die bei mir in Ausbildung waren, übersteigt die Zahl 20 deutlich - all diese Hunde haben Prüfungen im Klub abgelegt und viel Geld eingebracht - nein nicht mir - sondern den Ausrichtern der Prüfungen, die die Gebühren kassieren.

 

In diesen zehn Jahren bin ich irgendwie auf die Idee gekommen züchten zu wollen - eine meiner besten Ideen? Ja und nein.

Lassen Sie mich das erklären:

 

Ja, weil die Rasse einfach einzigartig ist - die Anatomie, der Charakter, die Eigenschaften.

Ja, weil ich einen Anteil zum Erhalt dieser Rasse beitragen wollte.

Ja, weil ich jung und motiviert war.

Ja, weil ich mir in kürzester Zeit sehr viel Wissen angeeignet hatte.

Ja, weil ich die dafür notwendigen Ressourcen hatte.

Ja, weil meine Hunde alle Voraussetzungen erfüllten (und das sind nicht nur die Mindestanforderungen des Klubs).

Nein, weil ich interessiert war und zu schnell zu viel wusste.

Nein, weil man als junger Mensch nicht ernst genommen wird ("jugendlicher Leichtsinn"?)

Nein, weil der Umgang unter Züchtern teilweise katastrophal ist.

Nein, weil viele Teilnehmer der Dackelwelt absolut kein Benehmen haben (Gespräch mit Mitgliedern "Gequatsche")

Nein, weil an einem nur Fehler gesucht werden ("Das ist Dein Fehler")

Nein, weil es kein "ehrliches Miteinander" gibt.

Nein, weil sich eine Organisation nicht weiterentwickeln will - nur soweit, als dass sie bestehen bleiben kann.

Nein, weil viele persönliche Befindlichkeiten zum Tragen kommen und die notwendige Professionalität schlichtweg fehlt.

Nein, weil ich einfach Erfolg habe - und das will man nicht akzeptieren.

 

Eigentlich ganz schön viele Argumente, die dagegen sprechen - aber lehnen wir uns zurück und blicken in die Zukunft. Wer weiß, was die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre bringen werden...

 

ICH bin jung, ICH habe Zeit.


Des Weiteren ...

 

 Als Intrige, auch Ränke oder Kabale (vgl. Kabale und Liebe), wird eine Strategie bezeichnet, welche von einer Person oder einer Personengruppe geplant wird, um anderen zu schaden oder diese gegeneinander aufzuwiegeln. Die Intrige wird hinter dem Rücken der Betroffenen erdacht und dient der Erreichung eines (persönlichen) Zwecks, wie etwa der emotionalen Befriedigung oder dem Erlangen eines Vorteils.

 

Der Begriff leitet sich vom lateinischen Verb intricare ab, was sich mit in etwas verwickeln, verwirren oder in Verlegenheit bringen übersetzen lässt. Folglich verweist bereits die Übersetzung des Begriffs darauf, worum es grundsätzlich geht: nämlich darum, dass irgendwer in eine Sache verwickelt wird, wobei es sich im Drama zumeist um den Helden des Werkes handelt, der in der Tragödie kläglich scheitert, wohingegen sich ebendiese Verwicklung in der Komödie auflöst und dabei den Intriganten bloßstellt.  (Quelle: wortwuchs.net)

 

Abwarten und Tee trinken ...

"Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen." (Galater 6:9)

 


Advent, Advent ...

 

Der Advent - eine wunderschöne, ruhige Periode im Laufe eines Jahres. Es wird gemeinsam Tee getrunken, viel nachgedacht und gesprochen sowie Frieden geschlossen. Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu, ehe das neue beginnt. So stellt man sich den Advent vor - auch ich, und so lebe ich ihn auch. Man kommt einfach zur Ruhe - schaltet einen Gang zurück und tritt leiser.

 

Was man aber tatsächlich erleben muss ist grausam, um nicht zu sagen abscheulich. Man hört es von allen Ecken und Enden und allmählich beginnt das Kartenhaus in sich zusammen zu brechen. Langsam dringt die Wahrheit ans Licht. Man muss sich nicht ständigen Drohungen unterwerfen, man muss sich nicht einschüchtern lassen, man muss sich nicht für Fehler rechtfertigen, die man nie gemacht hat - nein, man möchte einfach nur in Ruhe leben. Man möchte nur das sein, was man auch tatsächlich ist.



In dieser einen Welt...

 

...wenn behauptet wird man sagt Dinge, die jedoch jener gesagt hat, der im Endeffekt gut da stehen möchte....und keiner merkt's....

Gott sei Dank gibt's auch viele andere schöne Welten im Leben, in denen es heißt: "Gemeinsam sind wir stark."

 


Schicksal

 

Im Berufs- sowie im Privatleben lernt man im Laufe des Lebens einige Leute kennen. Egal ob jung oder alt - in ganz Europa, oder eigentlich sogar auf der ganzen Welt, lernt man neue Leute kennen. Dabei entwickeln sich oft tolle Freundschaften. Manchmal kann man aber in Menschen, die man zunächst kennen lernt und für sympathisch hält, nicht hinein sehen.

 

Als Züchter ist man immer darauf bedacht beste Plätze für seine Welpen zu finden, wo sie auch bestmöglich gefördert und gefordert werden und ihnen ausreichend Aufmerksamkeit zukommt. Viele, viele Anfragen bekommt man von verschiedensten Personen und man möchte diese Personen auch gut kennen lernen, bevor sie einen Welpen bekommen. Manchmal weiß man aber bis zuletzt nicht, dass man sich in Personen, die man offensichtlich für DIE zukünftigen Besitzer gehalten hat, gewaltig getäuscht hat. Man wird sogar angelogen, nur um einen Hund zu bekommen. Glück im Unglück stellt sich so etwas noch früh genug heraus und ein Hund wird anders oder auch gar nicht vergeben.

 

Manchmal hilft einem einfach das Schicksal die richtigen Entscheidungen zu treffen!

 


Prüfungen & Leistungszeichen

 

Ohne Zweifel sind Prüfungen die einzige Art die erbrachte Leistung eines Hundes zu dokumentieren.

 

Schade ist nur, wenn die Leistungszeichen zum "Selbstzweck" werden. Offensichtlich ist es Mode, dass ein Hund ein und die selbe Prüfung immer und immer wieder ablegen muss. In einem solchen Fall kann schon der Eindruck entstehen, dass dies nicht dem eigentlichen Zweck der Leistungsfeststellung dient, sondern nur dem eigenen Ego des jeweiligen Hundeführers.... 

 

So entsteht nicht nur der Eindruck, dass die Hunde, die immer wieder Prüfungen mit immer besseren Bewertungen ablegen müssen, sowieso nicht im Jagdbetrieb stehen, sondern dass dies eine neue Art des "Sports" ist. Es macht einfach kein gutes Bild. Die Prüfung (Beobachtung) eines Hundes während einer Jagd sagt über die Leistungsbereitschaft eines Hundes nunmal wesentlich mehr aus, als eine nachgestellte Situation, bei der alle Prüfungsteilnehmer ihr Können unter Beweis stellen müssen. Unsere Hunde sind immer noch Jagdhunde und keine "Sportmaschinen", die immer und immer wieder zu Prüfungen antreten müssen und nur dann jagen dürfen, wenn auch jemand zusieht, der ein Leistungszeichen vergeben kann.

 

Der Jagderfolg gibt uns Recht - sei es ein aufgestöberter und brackierter Hase, eine Nachsuche, ein Baujagderfolg

oder einfach ein Ansitz mit unseren Waidkameraden auf 4 Pfoten.


Stalking - eine immer weiter verbreitete Form der Belästigung...

 

"Der Begriff Stalking basiert auf dem englischen Verb "to stalk", abgeleitet aus der Jägersprache, und bedeutet "pirschen, anschleichen oder das Einkreisen der Beute". Stalking definiert sich als das "beabsichtigte, böswillige und wiederholte Verfolgen und Belästigen einer Person, das deren Sicherheit bedroht". Es handelt sich somit um ein psychologisches Konstrukt, das durch Handlungen gekennzeichnet ist, die eine Schädigung der betroffenen Person zur Folge haben und die dementsprechend als unerwünscht wahrgenommen werden; sie bewirken bei dem Opfer in der Regel Angst, Sorge oder Panik."

(Voß/Hoffmann 2002).


 

Immer öfter und bei immer mehreren erkennbar...

 

Neid entsteht aus Schwäche, Kleinmut, mangelndem Selbstvertrauen, selbstempfund­ener Unterlegenheit und überspanntem Ehrgeiz, deswegen verbirgt der Neider seinen unschönen Charakterzug schamhaft. Er lehnt lauthals ab, es dem Beneideten gleichzutun. […] geht es ihm an den Kragen, genießt der Neider stille Schadenfreude.

Götz Aly

 

Die Psychiatrie kennt exzessiven Neid u.a. als Symptom bestimmter Formen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

(Quelle: wikipedia)


UNTERDRÜCKUNG - ein Thema das aktueller als je zuvor erscheint

Unterdrückung ist die einem Individuum, einer Gesellschaft oder Menschengruppe leidvoll zugefügte Erfahrung gezielter Willkür, Gewalt und des Machtmissbrauchs. Der Ausdruck Unterdrückung bezeichnet vor allem das Niederhalten einer bestimmten sozialen Gruppe durch missbräuchlichen Einsatz gesellschaftlicher Organe, ihrer Autorität oder sozialer Maßnahmen. Mehr oder weniger offiziell in einer Gesellschaft institutionalisiert, vermag dies zur „systematischen Unterdrückung“ anzuwachsen. Unterdrückung entsteht durch die allgemeine, auch unbewusste, Annahme, eine bestimmte Menschengruppe sei minderwertig. Unterdrückung beschränkt sich selten allein auf regierungsamtliche Aktivitäten. Auch bestimmte Einzelpersonen können Opfer einer Unterdrückung werden und können in solchem Fall nicht auf die Solidarität einer Gruppe bauen.Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und der Begriff der Menschenrechte wurden als Kritik der Unterdrückung geschaffen, indem die Macht klar beschränkt und ein Machtmissbrauch gegen Einzelpersonen oder eine Menschengruppe verhindert würde.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Unterdr%C3%BCckung

Zuchtauszeichnungen

* für Jagdgebrauch (Bronze) und

Ausstellungen (Silber)*